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Sommerekzem - Kriebelmücken stoppen

Sommerekzem - Kriebelmücken stoppen

Stiche von Kriebelmücken und Gnitzen

…und warum Sie das Sommerekzem beim Pferd auslösen können


Kriebelmücken und Gnitzen sind vor allem in der warmen Jahreszeit etwa von April bis Oktober eine echte Plage für das Pferd. Dabei sind sie jedoch nicht nur lästig, sondern ihr Biss oder Stich kann auch ernsthafte Folgen für die Tiergesundheit haben. Vor allem Pferde, die ohnehin schon unter einem schwachen Immunsystem leiden, können durch Mückenstiche und die damit verbundenen Sekundärinfektionen lebensbedrohlich erkranken.

Der Stich der Kriebelmücke und das Sommerekzem

Was hat ein harmloser Mückenstich mit einem Ekzem beim Pferd zu tun? Der "Stich" (oder Biss) der Kriebelmücke gilt als Auslöser des Sommerekzems. Im Gegensatz zu den Stechmücken, die mit einem Stechrüssel Blut saugen, raspeln sich die winzigen Kriebelmücken (im Volksmund auch Kribbelmücken) mit ihren relativ groben Mundwerkzeugen regelrecht durch die Oberfläche der Pferdehaut. Aus den Wunden lecken sie ihre Blutmahlzeit. In unseren Regionen gibt es bis 50 verschiedene Arten von Kriebelmücken. Gerade die Kriebelmückenweibchen benötigen in der Brutzeit sehr viel Blut. Das benötigte Blut wird durch den "Stich der Kriebelmücke" - zum Leidwesen der Pferdebesitzer - sehr oft bei Pferden abgesaugt. Bei der Jagd nach Pferdeblut liebt die Kriebelmücke feuchte Jagdgebiete wie Bachläufe, Tümpel und feuchte Weiden. Dort zieht es im Sommer auch die Pferdebesitzer zum Ausritt hin. Der Anflug der Kriebelmücken erfolgt in der Regel am Vormittag oder am späten Nachmittag. Bei schwülwarmem Wetter sind die Kriebelmücken besonders aktiv. Der Anflug wird über den Geruchsinn der Insekten gesteuert, wobei der Körper bzw. Schweißgeruch des Tieres eine große Rolle spielt. Im Gegensatz zu Stechmücken treten Kriebelmücken nur im Freien auf. In Ställen und Wohnungen sind sie praktisch nie zu finden.

Warum kommt es durch den Biss der Kriebelmücke zum Sommerekzem?

Der Stich (Biss)  der Kriebelmücken ist sehr schmerzhaft und führt meist zu offenen Wunden. Die Kriebelmücke bringt in die von ihr verursachte Wunde körpereigene Speicheldrüsensekrete ein, die das Blut verdünnen und auch als Blutgerinnungshemmer wirken. Das Opfer setzt nun körpereigenes Histamin frei, das den Angriff und das Eindringen von körperfremden Substanzen verhindern soll. Dieses Histamin reizt jedoch die Nervenenden des Tieres. Es lässt das Gewebe anschwellen und löst einen starken Juckreiz aus. Kriebelmücken gehören zu den Poolsaugern, da das Blut nicht sofort gerinnt und sich in der Wunde (Pool) sammelt. Der Angriff der Kriebelmücken folgt in der Regel in Schwärmen. Beliebtestes Ziel beim Pferd sind die Innenseiten der Oberschenkel, die Schweifrübe die Bauchnaht oder der Mähnenkamm. Das Pferd, der Ekzemer entwickelt einen starken Drang zum Scheuern. Durch das Scheuern fallen Haare aus und es können sich offene, eitrige Stellen (Das Sommerekzem) bilden. Durch die offen Wunde, dem Sommerekzem, werden noch mehr Kriebelmücken und Stechmücken angezogen die das Ekzem verschlimmern. Bakterien die in die offene Wunde gelangen, verhindern den Heilungsprozess, das Ekzem wird immer größer und zieht erneut Kriebelmücken an. Es entsteht der gefürchtete Teufelskreis, den jeder Besitzer eines Ekzemers sehr gut kennt.

Den Anflug der Kriebelmücken verhindern mit peticare

Damit das Pferd gar nicht erst von einem Mückenbiss betroffen ist, gilt es den Anflug der Kriebelmücken und damit auch die allergischen Reaktionen zu verhindern. Der Anflug der Kriebelmücken auf Pferde und damit der Stich der Kriebelmücke kann mit speziell für Kriebelmücken und Gnitzen entwickelten Pheromone gestoppt werden. Pheromone sind Semiochemikalien (normalerweise Drüsensekrete), die zur Kommunikation zwischen Individuen einer Art (hier speziell die Kriebelmücken) genutzt werden. Diese speziellen Pheromone sind ein biochemischer Botenstoff, der die Kommunikation unter den Kriebelmücken bestimmt. Um den Anflug auf das Pferd und damit den Stich der Kriebelmücken zu verhindern, setzt peticare mit seinen vorbeugenden Produkten gegen den Anflug der Mücken spezielle Alarmpheromone ein. Diese Botenstoffe stimulieren ein Fluchtverhalten bei der Kriebelmücke, so dass das Pferd als Nahrungsquelle während der Blutsuche nicht mehr interessant ist. Und so wird der Anflugstopp für Kriebelmücken bei Pferden richtig angewendet:

Die Pferde werden an 3 bis 4 Stellen mit dem "Anflugstopp Kriebelmücken" eingesprüht. Die Pheromone sind in einer nanoskaligen Matrix eingebundenen und werden daher gleichmäßig über einen langen Zeitraum abgegeben. Durch diese gleichmäßige Abgabe der "Alarmpheromone" wird das Pferd vor den Kriebelmücken geschützt. Die Wirkung hält bis zu 24 Stunden an, so dass eine Anwendung pro Tag ausreichend ist.

peticare Produkte zur Behandlung der Folgen eines Mückenbisses

Wurde ein Pferd von einer Mücke oder einer Gnitze gebissen, heißt es nun, die Folgen möglichst gering zu halten. Durch den starken Juckreiz versuchen sich die Pferde an Gegenständen zu scheuern, bis offene Wunden entstehen. Es bildet sich ein Ekzem, das außerdem ein idealer Nährboden für weitere Erreger ist, die das Immunsystem des Tieres schwächen und Sekundärinfektionen auslösen.

peticare hat dafür sowohl eine spezielle Ekzempflege  entwickelt sowie eine Haut-Repair-Salbe für das Pferd zur unterstützenden Wundheilung.  Beide Pflegeprodukte arbeiten mit dem Release-System mit der verzögerten Wirkstofffreigabe. Die Salbe bildet einen Schutzfilm auf der Haut - wird die oberste Schicht abgetragen, wird die darunterliegende wirksam.